Komet 17P/ Holmes

Details

Komet 17P/Holmes im Sternbild Perseus; Aufnahme von Markus Walter

Komet 17P/Holmes im Sternbild Perseus; Aufnahme von Markus Walter

Der Komet 17P/Holmes war die Überraschung am Sternenhimmel im Jahr 2007.

Innerhalb weniger Stunden wuchs seine Leuchtkraft von einem unscheinbaren Objekt für die Kometenjäger zu einem hellen Fleck, den man mit bloßem Auge im Sternbild Perseus sehen konnte.


Der Komet 17P/Holmes am 31. Oktober 2007 um 19:45; Aufnahme von Stefan Weber

Der Komet 17P/Holmes am 31. Oktober 2007 um 19:45; Aufnahme von Stefan Weber


Der Komet 17P/Holmes am 1. November 2007; Aufnahme von Jürgen Reinhardt

Der Komet 17P/Holmes am 1. November 2007; Aufnahme von Jürgen Reinhardt


Der Komet 17P/Holmes im Januar 2008; Aufnahme von Jürgen Reinhardt

Der Komet 17P/Holmes im Januar 2008; Aufnahme von Jürgen Reinhardt

Mittlerweile ging die Helligkeit des Kometen auf Werte von +3,5 bis +4m zurück. Bei diesen Helligkeitswerten könnte man den Kometen eigentlich mit bloßem Auge sehen.
Durch seine große Ausdehnung am Himmel verteilt sich aber die Helligkeit auf eine große Fläche. Dadurch hat der Komet nur eine geringe Flächenhelligkeit, die wir mit bloßem Auge nur schwer wahrnehmen können. Mit bloßem Auge ist der Komet daher nur noch in mondlosen Nächten auszumachen. Für die Beobachtung eignet sich jetzt am Besten ein Fernglas.




Der Komet 17P/Holmes mit 60s Belichtungszeit; Aufnahme von Jürgen Reinhardt

Der Komet 17P/Holmes mit 30s Belichtungszeit; Aufnahme von Jürgen Reinhardt

Diese beiden Aufnahmen des Kometen 17P/Holmes zeigen anschaulich den Einfluß der Belichtungszeit auf die Aufnahme. Das linke Bild wurde 60 Sekunden lang belichtet. Es zeigt die enorme Ausdehnung der Koma, allerdings gehen die Details im Kometenkern durch die lange Belichtungszeit verloren.

Das rechte Bild wurde 30 Sekunden lang belichtet. Es zeigt schon einige Details im Kometenkern während die Koma durch ihre geringere Hellighkeit noch nicht so schön kreisrund hervortritt.